WesenArt
Als Ausgangspunkt für diese Ausstellung hat Andrea G. Zingerle archaische Tierbilder gewählt, die ab 2015 entstanden sind. Es sind nicht einordenbare Wesen mit einer Urkraft, die aus den Tiefen des Inneren der Künstlerin aufgetaucht sind, jedoch ebenso aus Träumen, Märchen oder Fabeln stammen könnten.
2025 hat sie das Thema der Wesen aufgegrilen, sich verschiedene Tiere genau angesehen und versucht, ihre Charaktere zu studieren.
In ihrem Malprozess lässt sie sich sowohl von genauen Beobachtungen als auch von Assoziationen leiten, wobei sie öfters einen Teil im Bild abstrahiert. 2026 hat sie dann eine Synthese zwischen Fantastischem und Realem gefunden, die eine Brücke zwischen den unterschiedlichen Herangehensweisen schlägt.
Durch die Kombination von Bildern unterschiedlicher Entstehungszeit, von Realem und Fantastischem, Innen und Außen, baut Andrea G. Zingerle eine Spannung auf zwischen Kuriosem, Verrücktem, Urkräften und Feinheiten. Somit werden unterschiedliche Stimmungen erzeugt und sowohl Wesensarten / Charaktere als auch unterschiedliche Emotionen wie z.B. Ängste, Frust, Spaß, Freude, Trauer, Liebe, Überraschung, Sturheit, Zufriedenheit u.a. zum Ausdruck gebracht. Ähnlich wie bei menschlichen Charakterzügen würde eine eindeutige Interpretation zu kurz greifen.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.







